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Geschichte

Wie wir auf den Hund kamen

Kiro
Kiro

Als die beiden Kinder ins schulpflichtige Alter kamen, tauchte bei mir immer mehr der Wunsch nach einem vierbeinigen Begleiter auf, denn alleine Spazieren gehen machte keinen Spass und die Kinder wollten immer öfter lieber mit ihren Kameraden spielen, als mit mir im Wald und über die Wiesen laufen – was ich ja auch verstand. Wie so viele andere, die ich inzwischen kennengelernt habe, waren wir damals sehr naiv und unerfahren und so landeten wir im Tierheim, wo wir unseren Kiro, ein junger, ca 5 Monate alter deutscher Schäferhund, der vermutlich ausgesetzt worden war, mit nach Hause nahmen. Damals war mir noch nicht bekannt, wie wichtig die Prägungszeit, also die ersten 16 Wochen im Leben des jungen Hundes sind, aber das sollte sich sehr bald ändern. Kiro hat sich sehr schnell bei uns eingelebt und war ein liebenswerter Spielkamerad und Begleiter aber leider blieb er ängstlich, unsicher und wurde nie stubenrein! Nach ungefähr einem Jahr, wurde er innert einem Monat 3 mal von anderen Hunden angegriffen und verbissen und von dem Moment an fingen für uns die grossen Probleme an. Kiro wurde zusehends unberechenbar und nach mehreren Zwischenfällen mussten wir ihn schweren Herzens wieder ins Tierheim zurückbringen, denn er war zu einem Risikofaktor und einer Gefahr geworden. Es flossen viele Tränen und wir beschlossen bald einmal, die Hunde Enzyklopädie durch zu suchen, nach einer Rasse, die möglichst kinderfreundlich, ohne Aggressionen und dazu noch unserem Schönheitsideal entsprach – so stiessen wir auf den Flat Coated Retriever.

Unser erster Flat

Blacky
Blacky

Damals, vor bald 30 Jahren, gab es in der Schweiz nur gerade einen Flat-Züchter, Herr Franz Steiner in Stäfa. Wir mussten uns dann allerdings noch ein paar Monate gedulden, bis es soweit war und er wieder einen Wurf kleiner Flätis hatte. So kamen wir zu unserer Nara von Felsbach – wir nannten sie Blacky.

Mit ihr habe ich sehr intensiv Hundesport betrieben und insgesamt mehr als 30 Prüfungen absolviert in den Sparten BH I und II, SanH I und II und Suchhund, wo wir sogar die Spezialmedaille holten.

Der Beginn unserer Zucht

Blacky und Genie
Blacky und Genie

Als Blacky 8 Jahre alt war, keimte in mir der Wunsch nach einem zweiten Hund und so fuhren wir eines Tages ins Emmental zu Yvonne Jaussi, deren Hündin Danja gerade trächtig war. Unsere GenieNeala’s Gentle Genie, sollte später die Stamm-Mutter der Splashing Water’s Flat Coated Retriever werden.

Wenn sie sich fragen, wie ich denn zum Zuchtnamen „Splashing Water’s“ kam, dann schaut doch mal einem Flat bei seiner Lieblingsbeschäftigung zu – da spritz einfach immer irgendwo Wasser!